VC Westpark München
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Jagdgänse gewinnen Geisterspiel mit 2:0 - Auch der VCW kann sich der Corona-Angst nicht entziehen. ...mehr...
Noch vor dem offiziellen Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern hatte die Spielleitung entschieden, das Spiel vor leeren Rängen auszutragen. Somit also ohne die gewohnte Fankurve, lediglich Brigitte fand den Weg auf die Tribüne durch eine Hintertür. Die Jagdgänse machten das Beste aus der Situation, sie legten im ersten Satz einen schönen Vorsprung von fast 10 Punkten hin, den die Gäste schwerlich einholen konnten. Die Konstellation Andrea, Jens, Julian und Julia, Arthur, Fabio und Anikka als Ersatz hatte einen überzeugenden Auftritt, verdienter Satzgewinn daher mit 25:15. Im zweiten Satz fanden die Gäste deutlich besser ins Spiel. Vor allem ein Außenangreifer- der einzig wirklich gute Mann auf der Gegenseite - bereitete uns immer wieder größere Probleme. Auf einmal die Erinnerung an den einzig verlorenen Satz in dieser Saison, und zwar an niemanden anderen als das Interteam. Spät, aber gerade noch rechtzeitig, gelingt es den Jagdgänsen, sich aus dem selbst auferlegten Bann der Lethargie zu befreien. Und sie zeigen mit einem mal wieder, was Vollgas im Volleyball bedeutet! Endstand im zweiten Satz: 25:19. Ach so, eine Premiere gab´s auch noch: Sergey als Schiedsrichter, das hat er doch wirklich gut gemacht! (Jens)

 26.02.2020

Das Protokoll zur diesjährigen HV ist eingestellt. (Zugriff nur nach Login.)


Da gab es für die Gänsejäger etwas gutzumachen: Das Hinspiel in Gräfelfing gegen Flying Circus lief gar nicht. ...mehr...
Damals zockten sie uns ganz klar ab. Und dieses Mal? Lief viel besser, aber nicht optimal. Wieder zogen die Gänsejäger im Zirkus den Kürzeren, wieder verloren sie einen Satz glatt mit 17 Punkten, holten den nächsten jedoch mit gleichem Abstand, um dann im dritten, wie es sich leider als betriebliche Übung einzuschleichen droht, knapp zu verlieren, zu 22.
Während die Jagdgänse ein ums andere Mal in Bestbesetzung auflaufen, sind die Gänsejäger zu Anhängern des Rotationsprinzips mutiert. Was bleibt Teamleaderin Antje auch anderes übrig, als schon vorab für ein reichhaltig bestücktes Portfolio zu sorgen und in weiser Voraussicht Dominik von den Jagdgänsen zu akquirieren? Einer fällt immer aus und dieses Mal war es Ludwig mit multiplen Maladien.
Eine ganz neuer Gänsejäger - eben Dominik - im Feld? Was macht man da? Man baut drumherum auf bewährtes und so sollten die Gänsejäger auflaufen. Ein Hauch von Thüringen wehte übers Feld, als Marius beschloss, seinen eigenen Kandidaten, nämlich sich selbst, nicht zu wählen, beziehungsweise nicht auf das Spielfeld zu stellen. David, dessen Moves wir noch nicht so gut kennen, spielte statt seiner und die Gänsejäger holperten im Speed-Dating-Modus übers Feld. Dem Zirkus auf der anderen Seite war das so was von Wurst, beim Zirkus gibts nur eines, Druck! Und das, wo wir uns doch erst mal sortieren mussten.
Zweiter Satz, neues Glück, Marius lief auf, Dominik war schon ganz gut integriert und die Sache lief. Jeden Ball schaufelten wir vom Boden, und Druck gabs dieses Mal von der Jägerseite.
Selig ob dieser Wiedergutmachung, ließen wir es im dritten Satz dann wieder erst mal ein bisschen schleifen. Rückstand. Dann Aufholen. Dann wieder Thüringen-Alarm mit Spontanauswechslung, um die geistige Flexibilität zu testen. Gelang erst mit Anlauf und die Aufholjagd kam dann zu spät. Tieftraurig.
Immerhin, die FDP auf dem Schiedsrichterstuhl stellte sich deutlich besser an als die Parteikollegen in Thüringen, Danke! Dank auch an die Zuschauer, mit denen die Gänsejäger dann zur Hauptversammlung strömten. (Beate)


Ein Punkt - schön und gut. ...mehr...
Zwei Punkte - schöner und besser. Vor allem, wenn sie so nah in Reichweite sind wie für die Gänsejäger bei den Haderlumpen. Wieder ging es ganz eng her zwischen den beiden Teams, die letzte Saison noch in der zweiten Liga gegeneinander kämpften.
Den ersten Satz dominieren die Gänsejäger: Hoher Aufschlagdruck, hoher Angriffsdruck, sichere Abwehr. Der Spielaufbau beim Gegner stockt. 25:19.
Der zweite Satz: Die Gänsejäger immer noch druckvoll, die Haderlumpen hadern. Aber gegen Ende stockt der Punktezufluss zu den Gänsejägern. Und auf einmal steht es 23:25. Also wieder - ab in den Entscheidungssatz.
"Den lassen wir uns nicht nehmen", so die Ansage. Und so sieht es auch aus: Bei 13:9 werden die Seiten gewechselt, auch der nächste Punkt landet auf dem Gänsejäger-Konto. Fünf Punkte Führung. Muss doch eigentlich reichen. Aber plötzlich ist der Spielfluss weg. Angriffe verpuffen im Block, gelegte Bälle bleiben an der Netzkante kleben, ein Haderlumpen-Aufschlag plumpst uns punktgenau auf die Grundlinie. Ausgleich, nochmal Führung, aber dann - Rückstand. Und so bleibt das auch, bis zum 20:25.
Die Haderlumpen übernehmen die Tabellenspitze, die Gänsejäger das Hadern. Immerhin: Der Grieche gegenüber gewährte uns Einlass und servierte - die Pommes punktgenau auf den Tisch.


Zur Belohnung in den Harem - Erfolgreiches Training für die Jagdgänse. ...mehr...
Viel mehr war es wirklich nicht, denn die Hardballs waren auf heimischem Platz eher soft als hart. Und so hatten die Jagdgänse in ihrer Stammbesetzung ziemlich leichtes Spiel. Nach einigen Fahrlässigkeiten zu Beginn stand es zwar mal 12:12 im ersten Satz, danach aber überwog das solide Spiel, in dem auch verschiedene Varianten erfolgreich getestet werden konnten. So funktionierte insbesondere das Überkopfstellen auf den kurzen Angriff zwischen Andrea und Dominik ganz hervorragend. Aber auch sonst hatten die Stellerinnen Andrea und Julia ihre Angreifer (Jens, Dominik, Fabio, Julian) gut im Griff. Spielstand dann am Ende 15:25 und 13:25, also klare Sache. Anschließend gemütlicher Ausklang in einem netten türkischen Restaurant namens "Harem". (Jens)


Jagdgänse gewinnen mit 2:0 gegen die Schampanias. ...mehr...
Weiter Kurs auf den Aufstieg halten - so ist´s richtig. Für Spannung sorgte vor allem die Frage, ob es alle Spieler zum frühen Spielbeginn in die Halle schaffen würden, hatte sich doch wegen eines Unfalls auf dem Mittleren Ring ein Mega-Stau gebildet. Erst mit 20 Minuten Verspätung konnte - gerade noch rechtzeitig - Vollzähligkeit vermeldet werden und mit deutlich verkürztem Aufwärmtraining ging es dann auch gleich los. Die Gastgeber nutzen unsere innere Kälte schamlos aus und gingen mit 4:0 in Führung. So langsam nahmen die Jagdgänse aber Fahrt auf und konnten den Schampus-Freunden schon bald das Wasser bzw. den Champagner reichen. Ab Spielmitte waren es dann die Gastgeber, die hinter uns herliefen, so dass der erste Satz mit 25:18 verdientermaßen eingefahren werden konnte. Ähnlicher Verlauf im 2. Satz, am Anfang sogar ein 5:0 Rückstand. Kurze Auszeit und Vereinbarung der bewährten "Fehler-weg-Strategie". Und siehe da, es läuft auf einmal wie am Schnürchen. Überzeugender Druck von den Mitten (Dominik und Jens), platzierte Angriffe von außen (Fabio und Arthur) - geradezu perfekt vorbereitet von den Stellerinnen Andrea und Julia. Ein wirklich tolles Team! Verdienter Sieg daher auch im zweiten Satz mit 25:18. (Jens)


Rückkehr an die Tabellenspitze trotz einer Niederlage - das geht bei der etwas schrägen Zählweise der Volleyball-Freizeitliga. ...mehr...
So geschehen gestern Abend bei der 1:2-Niederlage der Gänsejäger gegen Evil Power.
Zwei äußerst enge Sätze, der erste und der dritte, gingen mit 25:23 und 25:22 an die lärmende Truppe des MTV, der zweite relativ glatt mit 25:16 an uns. Was immerhin zur Folge hat, dass die Gänsejäger erstmals in dieser Saison ein insgesamt positives Ballverhältnis  haben.
Denn im Hinspiel hatte uns die deftige Niederlage gegen die böse Macht gleich einen heftigen Ballast umgehängt, mit dessen Abarbeitung wir bis jetzt zu tun hatten.
Und außerdem war es ein insgesamt gutes Spiel,  kein Grund also für Neuwahlen oder Vertrauensfragen. Nächste Woche, gegen die Haderlumpen, müssen wir die Punkte nur wieder besser auf die Sätze verteilen.


Scheinriesen gegen Gänsejäger - im Hinspiel ein umkämpftes Spiel im hohen Norden. ...mehr...
Das Heimspiel in der Fernpaßstraße dagegen relativ klar: 25:20 und 25:17 schaukelten die Gänsejäger das Match nach Hause, getragen von einigen Aufschlagserien von Antje und Ludwig, gemeinen Legern von Michi und etlichen furiosen Angriffen von Außen. Das ganze gegen Gegner, die mit einiger Schlaggewalt, aber auch Lust zum übermäßigen Riisiko gesegnet waren, die sich in dem einen oder anderen Geschenk ausgeschlagener Bälle niederschlug.
In einem waren sie uns aber klar überlegen, auf dem Laufsteg und bei Einheitlichkeit im Outfit. Bis auf die rote Gefahr alle in Blautönen, wenn auch in zwei verschiedenen Ausprägungen. Ein schlaffes Hellblau zierte die Herren, während die Stellerin ein strahlendes Königsblau zu Markte trug. Dagegen die Gänsejäger! Gerade dass es noch die Stellerinnen schafften, das Corporate Design mit ihren Trikots zu unterstreichen, auch die Hosen einheitlich in edlem Schwarz. Dann aber franste die Kleiderordnung komplett aus, mit einem leichten Hang zu giftgrün bzw. neongelb sowie einem Faible für Grau. Ergänzt wurde das kunterbunte Durcheinander durch ein nahezu businessmäßig gestyltes Outfit in schwarz-weiß sowie einem rote Blitz.
Diese ausgeprägte Varianz zeigte sich auch im Spiel, denn auch dort ging es einige Male eher unkonventionell zu. Das Ergebnis gibt dem Mut zur Individualität recht: klarer Sieg, alles gut! (Beate)


Kurz und schmerzlos - so fegten die Jagdgänse am Montag Abend die Tabellenletzten aus der Fernpassstraße hinweg. ...mehr...
2 x Weißbier-Siege, 25:10 und 25:9, so das sehr eindeutige Ergebnis. Die Jagdgänse in der Aufstellung vom letzten Montag mit durchgehend solidem Spiel mit immer wieder sehenswerten Angriffsbällen. So ziemlich alles läuft wie geschmiert, von der Annahme übers Stellen bis hin zur sicheren Verwandlung in einen Punkt - wie aus dem Lehrbuch. Und mehr gibt es von dem Spielverlauf auch gar nicht groß zu berichten. Ok, es war ein wirklich schwacher Gegner, von richtigem Kampf kann keine Rede sein, aber in früheren Zeiten ging dann schon mal ein zweiter oder gar dritter Satz auch an solche Gegner verloren. Aber noch ist der Aufstieg nicht in trockenen Tüchern, bleiben wir also konzentriert dabei. Das nächste Spiel bei den Schampanias am Do, 06.02. wird garantiert schwieriger! Liebe Jagdgänse, tragt Euch ruhig schon mal in die künftigen Spiele ein. Die Aushilfen "von oben" wissen dann rechtzeitig, ob jemand gebraucht wird oder nicht. (Jens)


Zwei Texte zu einem Spiel; Das schaffen wir auch. ...mehr...
Wohlan:
Lehrprojekt "Selbständig agieren, autonom handeln" der Projektgruppe Gänsejäger in der Klasse 3a.
Eine Gruppe von sieben Gänsejägern, bei denen Christian krankheitsbedingt ausgefallen war (ärztliches Attest steht noch aus) und von Tobi (Danke an die Aufsichtsperson Vroni) vertreten wurde, reiste in einer nächtlichen Expedition in den Fernen Osten.
Aufgabe: Eigenständiges Auffinden und Betreten des Ziels.
Alle Mitglieder erreichten die volle Punktzahl. Positiiv hervorzuheben: Projektleiterin Antje sorgte durch teamtaugliche Hinweise für den richtigen Weg. Die Schwierigkeit, über einen dunklen Schulhof, am Bauzaun entlang durch eine geöffnete Toilettentür in die Halle zu gelangen, haben alle bravourös überwunden. Dokumentiert wurde der besondere Weg fotografisch durch Marius (10 von 10 Punkten, 1 Sonderpunkt).
Aufgabe: Den sportlichen Wettkampf mit der Projektgruppe PiHoppers (ebenfalls Klasse 3a) aufnehmen und anständig, mit Spaß und erfolgreich zu bestehen.
Dies ist, abzulesen am Ergebnis, gelungen. (25:18, 23:25, 25:16). Dabei wurden in Summe einige außerordentliche Schwierigkeiten bewältigt. So wurde Marius von einer Kreislaufschwäche geplagt, die ihn aber keinesfalls davon abhielt, einen Ball nach dem anderen im gegnerischen Feld zu versenken. Zudem musste die gesamte Projektgruppe mit ungewohnten Bedingungen zurechtkommen, insbesondere mit reichlich Platz ums Feld, gleißender Helligkeit sowie und besonders hervorzuheben einem Boden, der nicht rutschig war. Um das Fremdgefühl in Grenzen zu halten, war es zumindest sehr staubig in der Halle. In Summe 9,5 von 10 Punkten).
Aufgabe: Alle auftretenden Änderungen und dynamischen Prozesse proaktiv aufzunehmen und zu bewältigen.
Hier gab es durchaus die eine oder andere Schwierigkeit. Bedingt durch Marius Kreislaufschwäche nahm er in der hinteren Reihe die Dienste von Libero Günter in Anspruch. Mit unabsehbaren Folgen. Michi verließ reflexartig das Feld, als es Günter betrat. Der aber vertrat Marius und so standen nur fünf Spieler auf dem Feld. Der Fehler wurde rasch und ohne weitere Verunsicherung bewältigt. Marius wurde es in seiner Ruhezeit auf der Bank zu kalt, so dass er sich komplett umkleidete, was zu Verzögerungen beim Wiedereintritt ins Spielgeschehen führte. So wurde tatsächlich ein Ball regelwidrig mit fünf Gänsejägern auf dem Feld angepfiffen, der aber trotzdem auf das Gänsejägerkonto ging. Ein Wechselfehler auf Gänsejägerseite sorgte für großes Durcheinander, weil Libero Günter ausgehend von der geänderten Aufstellung noch einen weiteren Punkt auf dem Gänsejägerkonto einforderte. Bis dies alle begriffen und die Gemüter sich wieder beruhigt hatten, waren leider einige Punkte bei den PiHoppers angelangt. Souverän haben die Gänsejäger jedoch ein bis zwei klare Schiedsrichterfehlentscheidungen weggesteckt. Das zeigt Charakterstärke. In Summe 8 von 10 Punkten.
Aufgabe: Das Spiel durch positive Kommunikation gut zu gestalten.
Dies ist über weite Strecken gelungen. Im letzten Satz allerdings, als sich wieder ein paar Probleme einschlichen, kam es zum völlig unerwarteten verbalen Ausbruch von Beate, der sich (lässt tief blicken) unter anderem gegen den angetrauten Gefährten richtete. Der ebenfalls betroffene Michi ließ sich nicht weiter beirren und ebnete mit einer veritablen Aufschlagserie den Weg zum Sieg. Positiv: Schamgefühl und Entschuldigung der Deliquentin sind verbürgt. Ansosnten gute Stimmung. In Summe 8 von 10 Punkten.
Aufgabe: Angemessene Aufarbeitung des Spiels.
Bis auf den angeschlagenen Marius trafen sich alle Spieler zur Nachbesprechung bei einem Griechen in der fernöstlichen Einöde und stellten großes Einvernehmen her. Sehr schön, dass Vorstand und Noch-Rekonvaleszent Andre das Team voll und ganz unterstützte. 10 von 10 Punkte.
Fazit: Schee wars! (Beate)


Schon 9 Uhr am Tag nach dem Spiel, und immer noch kein Spielbericht von Jens oder Julian. ...mehr...
Woran liegt das bloß?
Etwa daran, dass sie nicht dabei waren, beim 2:1 (25:18, 23:25, 25:16) der Gänsejäger bei den Pi Hoppers II?
Dass sie verpasst haben, wie langwierig die An- und Abfahrt über beschrankte und minutenlang geschlossene Bahnübergänge in Daglfing sein kann?
Wie ungewöhnlich man einen Hallenzugang in einer Rudolf-Steiner-Schule gestalten kann - nur auf direktem Weg durch das Behindertenklo?
Wie merkwürdig es ist, wenn ein Gänsejäger-Spieler vor der Wiederkehr aufs Spielfeld noch in langen Hosen und ohne Sportschuhe da sitzt, während der Libero vom Feld muss, weil er sonst am Netz stehen würde?
Wie herzerfrischend sich die Fahrgemeinschaft Beate, Günter und Michi auf dem Spielfeld anschreien kann, um danach mit einer fulminanten Angabenserie das Spiel (vor)zuentscheiden?
Sollten die beiden das alles nicht mitbekommen haben?
Dann haben sie wirklich was verpasst.

Denn all das war geboten, gestern Abend, in Daglfing, im durchaus noch ländlich wirkenden Münchner Osten. Wo die Pi Hoppers als Tabellenführer geladen hatten zur Auseinandersetzung mit den Gänsejägern. Die noch am Morgen zwei Hiobsbotschaften zu verkraften hatten: Christian krank, Luis arbeitenderweise in der Schweiz. Also nur sechs Spielerinnen und Spieler, darunter der Libero. Drohte etwa wieder ein Fehlstart, wie schon zu Saisonbeginn, als es mit ähnlichen Problemen eine klare Auftaktniederlage im Münchner Norden gab?
Nein, denn Tobi bekam von Vroni das "Go" und konnte als tatkräftige Mitte einspringen.
So lief es denn auch gleich sehr gut - schnell konnten die Gänsejäger einen satten Vorsprung im ersten Satz rausholen. Mit Druck im Angriff, solider Abwehr und geordneter Aufstellung. Zeitweise sah es nach Weißbier aus, doch eine kleine Verschnaufpause nach zwei Dritteln des Satzes brachte die Pi Hoppers zurück ins Spiel. Half aber nichts mehr - das 25:18 war nicht gefährdet.
Sehr schwungvoll dann der Start in zweiten Satz: 10:3 stand es, als bei den Gänsejägern kurzzeitig das Chaos ausbrach - Wechselfehler, zwei missglückte Angriffe, eine ganze Reihe missglückter Annahmen und ruckzuck waren die Hoppers davon gehoppelt. Wir blieben zwar dran, konnten sogar noch mal mit 23:22 in Führung gehen - aber der Satz ging trotzdem verloren - 23:25.
Alles auf Anfang also, und das, wo Marius doch nach einem offenbar fragwürdigen Subway-Sandwich immer wieder Auszeiten brauchte und in der Abwehrreihe vom Libero ersetzt werden musste. Und sich dabei auch mal die Schuhe aus- und die Jogginghose anzog, bis er von der Wiedereinwechslung überrascht wurde. Der Ball war schon im Spiel, als er eiligst wieder aufs Feld und ans Netz kam...zum Glück in der Situation unbemerkt von der Schiedsrichterin.
Mit 13:12 wechselten die Gänsejäger ein letztes Mal die Seite, und wenig später die denkwürdige Konversation zwischen Günter, Michi, Beate und nochmal Günter ("Meiner!" - "Meiner!!" - "Verdammt, redet miteinander!!!" - "HAB ICH DOCH!!!!!")

Antje beruhigte die Gemüter mit einer Auszeit, der Adrenalin-Pegel war trotzdem hoch, und das nutzte Michi zu einer sechs-Punkte-Aufschlagserie. Nochmal Aufschlagwechsel, dann legte Ludwig vier Aufschläge drauf und der Sack war zu. 25:16. Wieder ein Sieg gegen den aktuellen Spitzenreiter.
Und dann der Blick auf die Tabelle: Die Pi Hoppers spielten noch ein bisschen, trugen das Ergebnis nicht ein, anders als andere Mannschaften: Gänsejäger - acht Punkte, Abstiegsplatz. Zehn Minuten später, das Ergebnis war eingetragen: Gänsejäger - zehn Punkte, Platz eins.
Ob's wohl in dieser Gruppe wieder eng zugeht, dieses Jahr?


Spitzenduell endet spitzenmäßig - 2:0 gegen Big Bang, den aktuellen Tabellenzweiten. ...mehr...
Ein wenig Bammel hatten wir - d.h. Andrea, Jens und Marius/Arthur vorne, Julia, Dominik, Fabio hinten - ja schon: Soll es doch schon mal eine Saison für die Jagdgänse gegeben haben, bei der in der Vorrunde jedes Spiel gewonnen, in der Rückrunde so ziemlich jedes Spiel verloren wurde. Vielleicht deswegen die leichte Nervosität, die anfangs zu einer höheren Fehlerquote führte. Unser Glück: Die Fehlerquote der Gäste war eindeutig höher und so konnten sich die Jagdgänse immer wieder nach oben absetzen. Wo die Nervosität wich, überkam uns jedoch die Leichtigkeit des Seins und des Volleyballs: Locker und lustig machten wir unser Spiel - und unsere Fehler. Deutlich unter Niveau konnten wir uns im ersten Satz mit 25:18 aus der Affäre stehlen. Vor Beginn des zweiten Satzes der gut gemeinte Rat unseres Unparteiischen (Günter), unser Spiel doch mit etwas mehr Ernst zu betreiben. Tatsächlich wurde es im zweiten Satz wesentlich konzentrierter, und unser Erfolg gab unserem Schiedsrichter recht. Mit solidem Spiel gewannen wir "weißbiermäßig" mit 25:11 - ein toller Auftakt in die Rückrunde. Immer wieder Danke an den 2. Schiri Charly und die Fans Brigitte, Simone und Julian. (Jens)

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