VC Westpark München
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Nachdem 2019 nur 23 Weißbiere zusammengekommen sind, scheiterte dieses Jahr das Trainingslager in Doha leider knapp an der Finanzierung.
Trotz Sommermärchen im letzten Jahr fanden sich auch sonst keine "Sponsoren" und eine Anfrage bei der Lichtgestalt blieb unbeantwortet.
So mussten die Jagdgänse mit deutlichem Trainingsrückstand in das letzte Spiel der Hinrunde gegen "The Big Bang" gehen.
Die Transferpolitik der Jagdgänse jedoch ging auf.
Der verletzungs- und lebensplanungsgeschwächte Kader kann dank Wiederkehrer Arthur und den neuen Stammspieler*innen Dominik und Andrea auch ohne spontane Ausleihen getrost als A-Mannschaft geführt werden.
Der Sportdirektor wird sich also auf der nächsten HV wohl keinen Anfeindungen ausgesetzt sehen.
Taktisch blieb es auch nach der Winterpause bei der doppelten Dreierkette mit folgender Aufstellung:
Jens und Dominik im Mittelfeld, Andrea und Julia als Zuspielerinnen und Fabio mit Marius und in der zweiten Halbzeit Arthur auf der Außenbahn.
Die angereiste Mannschaft Big Bang versprach als Gruppenzweite durchaus ein ernstzunehmender Gegner zu werden.
Unkenrufe über ein 2:5 lagen in der Luft und zu Beginn der ersten Halbzeit sah es tatsächlich ziemlich durchwachsen aus.
Das Umschaltspiel klappte abwechselnd gar nicht oder zu energisch, sodass durchaus mal das Defensive Mittelfeld neben der Innenverteidigung das Abseits aufhob und der Schiedsrichter Günter einen Stellungsfehler pfeifen musste.
Auch beim Gegner schien das Trainingslager ausgefallen zu sein, sodass häufige Fehlpässe und hohe Bälle aus der zweiten Reihe insgesamt für einen recht chaotischen Spielverlauf sorgten.
Auch wenn die Jagdgänse zum 5:2 in Führung gingen, müllerten sich die Gegner immer wieder heran und kamen sogar kurzzeitig in Führung beim 13:12.
Die Verbindung zu den Videoschiedsrichtern im "Kölner Keller" sorgte trotz einiger kritischer Spielzüge für keine nennenswerte Unterbrechung.
Alles in Allem haben die Sportfreunde Stiller die erste Spielhälfte geradezu prophetisch beschrieben:
"Wir haben nicht die höchste Spielkultur,
Sind nicht gerade filigran..
Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Arm,
werden wir Satzsieger sein."
Mit 25:18 ging der erste Satz in 2020 also an die Jagdgänse.
Ganz anders der zweite Satz:
Man war im Spiel angekommen und spielte tollen Kombinationsvolleyball.
Das Kurzpassspiel über die Mitte, wie auch die langen Bälle über Außen wollten den Zuspielerinnen einfach jedes Mal glücken, sodass die Edelstürmer kaum Mühe hatten zu verwandeln.
Dazu kam ein hervorragendes Vorwärtspressing, sodass der Gegner nach einigen abgeblockten Bällen bald nur noch verzweifelt versuchte, die Bälle aus dem eigenen Drei-Meterraum irgendwie über die Mittelline zu dreschen und dabei allzu oft das Stadiondach erwischte.
Anders als die Nationalmannschaft, die es ja bekanntlich bei einem 7:1 belassen hat, zogen die Jagdgänse souverän und zum 10:2 davon.
Beim 12:3 schallten erste "Weißbier, Weißbier" Rufe von der Tribüne.
Der Gegner war wohl gedanklich schon in der Kabine, denn bis auf einige wirre Bälle, die hier und da in die Mitte fielen, waren es die Jagdgänse selbst, die noch ein paar Gegenpunkte verursachten.
Da geht ein Angriff schon mal schwungvoll über das Feld hinaus, sodass Gomez sein Freude gehabt hätte und die Mitten versuchen zu zaubern und verdribbeln sich dabei an der gegnerischen Außenline.
In der Endphase wurde es doch nochmal etwas spannend.
Durch zwei geschickte Konter und eine vergebene Großchance der Jagdgänse kamen die Gäste nochmal heran - an die Weißbiergrenze.
Aber es sollte reichen. ...mehr...
Trotz vergebener Satzballangabe fuhren die Jagdgänse mit einem 25:11 das erste Weißbier und einen weiteren 2:0 Sieg ein.
Bleibt zu hoffen, dass sie ihre Form noch ein wenig halten können, denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel und das Runde muss wieder in das Eckige. (Julian)

 07.01.2020


Die aktualisierte Einladung zur HV ist nun hier zu finden.




Das ist sie: Die ultimative Weißbierliste 2019 (nur mit Login). Im übrigen: Frohes Fest!


 18.12.2019


Am 19.12. normales Training - Gegner hat Gänsejäger-Spiel abgesagt. Bitte Anmeldungen überprüfen, ich hab sie jetzt mal drin gelassen.



Oh, oh, oh, da haben sich die Jagdgänse doch tatsächlich externe Berater ins Haus geholt. ...mehr...
Und das an einem Doppelspieltag. In der Vorweihnachtszeit, wenn alle eh schon alle Hände voll zu tun haben, und sich die Mitten mit anhaltend schmerzendem Rücken, akut verstauchten Daumen und familiären Geburtstagspflichten abmelden.
Trotzdem waren es noch acht Gänsejäger, die sich ans andere Ende der Stadt, sogar über die Stadtgrenzen hinaus, nach Unterpfaffenhofen, begaben. Dorthin, wo auch Christian sein Kind in die Schule schickt. Wo im Wohnviertel pompös beleuchtete Einfamilienhäuser den Nikolaus in die Irre führen. Wo das tapfere Gänsejäger-Team allein gegen den Flotten 6er zurecht kommen musste. Gegen die Mannschaft, die immer wieder, fast so alljährlich wiederkehrend wie "Last Christmas", ihren einlullenden Singsang erklingen ließ: "Flotter 6er, Flotter 6er, hey, hey".
Christian also übernahm die unbesetzte zweite Mittelblocker-Position, und das machte er gut. So gut, dass die Gänsejäger im ersten Satz davon zogen auf 12:6. Und - in der Auszeit des Gegners - den Vorsatz fassten: So machen wir weiter. Doch der Flotte 6er hatte was dagegen: Nach jedem Ballwechsel versammelte sich das Team zu mindestens Auszeit-langen Besprechungen, während irgendjemand dem verloren gegangenen Ball hinterher lief. (Kleiner Tipp: Tür zumachen hilft!)
Und nach der Auszeit: Da flatterten erst sechs flotte Aufschläge, dann sechs flotte Blocks und noch ein paar Punkte dahin - und aus dem 12:6 war ein 14:20 geworden. Viel war da nicht mehr zu machen - mit 19:25 ging der erste Satz verloren.
Aber anders als in den beiden verlorenen Ligaspielen der Saison kamen die Gänsejäger dieses Mal zurück: Mit David statt Marius auf der zweiten Außenbahn, und vor allem mit einem Luis, der einen Treffer nach dem anderen im Sechser-Feld versenkte, so dass die Plätzchen von den Tellern wirbelten, die Nüsse krachten und der Puderzucker staubte. Keine flotten Angabenserien mehr, keine flotten Blocks mehr - 25:22 für die Gänsejäger.
Der dritte Satz war dann der Festtagsbraten: Von beiden Seiten unter Einsatz aller Zutaten gewürzt, sorgfältig mit Angriffen angebraten, immer wieder gewendet und vorsichtig mit kleinen Fehlern übergossen. 25:24 stand es schließlich. Für die Gänsejäger. Als Christian zum Aufschlag ging. Die Linie anvisierte. Nochmal das Längenmaß berechnete. Den Ball in die Luft warf, draufschlug. Und der Ball flog. Und flog. Und flog...ins Aus? Nein, vielleicht gebremst vom Windzug eines über der Halle vorbeifliegenden Rentierschlittens, senkte sich der Ball doch noch ins Feld. Ein As. Das Einzige. Und auch bei den Gänsejägern machte sich Festtagsstimmung breit. Zumal die Flotten 6er flott das Ergebnis eintrugen und die Tabelle ein gar schönes Präsent bereit hielt: Tabellenführung. Zumindest für eine Nacht. So schöne Träume...


"Ho, ho, ho,
weit drauß' am Grünwalderstadion müsst ihr spiel'n
und ich kann Euch sagen: Es weihnachtet bald.
Wart Ihr denn auch alle brav?"
"Ja! Ja!" rufen die acht angereisten Jagdgänse aufgeregt durcheinander.
"Dann will ich mal mein goldenes Buch aufschlagen und schauen, was dort geschrieben steht."
Gespannt spitzen die Jagdgänse die Ohren.
Miria, Jens und Fabian ganz vorne in der ersten Reihe und direkt dahinter Julian, Dominik und Julia.
Noch schüchtern sitzen die beiden Neuen, Anikka und Andrea etwas abseits auf der Bank unter den wachsamen Augen von Brigitte.
"Aha, hier steht, dass ihr im Oktober einen 2:0 Sieg gleich hier in der Nähe gegen HDP eingefahren habt.
Da bin ich ja sehr zufrieden."
Das zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Jagdgänse.
"Aber was muss ich hier lesen: Haben zwar gewonnen, aber immer wieder Schwächephasen gehabt. ...mehr...
Stimmt das liebe Jagdgänse?"
Etwas verlegen drucksen die Jagdgänse herum und schauen verstohlen zu Brigitte auf die Bank.
"Aber, was ist denn mit dem Sieg gegen die Hard Balls?" meldet sich ein mutiger Jens zu Wort.
"Stimmt, das steht da auch... Aber hier? Was heißt das? T-o-t-a-l-a-u-s-f-a-l-l? Eijeijei. Da muss ich mal schauen, ob ich heute was für Euch im Säckchen habe."
"Aber, lieber Nikolaus, können wir Dich vielleicht mit einem weiteren Sieg in Schampania-Laune bringen?" fragt Fabio da eifrig.
"Oh, interessant - auch hier ein 2:0. Doch was lese ich da? Ohne das die Schampanias aktiv werden müssen, kommen sie in Reichweite. Das sieht düster aus mit Geschenken, liebe Jagdgänse!"
Da kommt Julia die rettende Idee:
"Nikolaus, magst Du vielleicht ein paar von den Weißbierplätzchen probieren, die wir extra für Dich gebacken haben?"
"Mmmhh... die sind aber lecker. Dann will ich mal sehen, was der Sack für Euch bereit hält..."
Vor lauter Aufregung lassen die Jagdgänse die ersten Bälle fallen.
Und dann kippt zu allem Überdruss auch noch der Stab in der Mitte um.
Der Nikolaus kramt in seinem Sack, aber es kommen nur ein paar mickrige Haselnüsse zum Vorschein.
"Da müsst ihr euch aber etwas mehr anstrengen!"
Strahlend serviert Julia einige Angaben vom Plätzchenteller, aber ansonsten herrscht noch ein heilloses Durcheinander.
Nach und nach gesellen sich zu den Haselnüssen dann aber doch noch die ein oder anderen Geschenke.
Am Ende steht es 26:24 für die Jagdgänse, als es plötzlich an der Tür bumpert.
Erschrocken blicken sich die kleinen Gänse um: "Das wird doch nicht Knecht Ruprecht sein?"
Doch er ist es! Und mit dabei hat er seine ganz eigene Kladde an Missetaten, die er sogleich aufzählt:
"Angaben ins Netz. Mehrfach. Steller verkünstelt sich. Auch mehrfach."
Streng schaut er über den Buchrand auf die versammelte Schar.
"Angriffe ins Aus geschlagen. Nicht nur einmal.
Tja, da muss ich wohl einen Satz in den Sack packen und mit nach draußen nehmen."
Gesagt getan: 22:25 Punkte für die Netzrollies.
Nun wagt sich auch Andrea von der Bank in die zweite Reihe.
Dafür wechselt Julian auf Julias Außenposition und mit viel gutem Zureden und einigen weiteren Plätzchen versuchen sie den Nikolaus nochmal zu einer Geschenkerunde zu überreden.
Zwischenzeitlich sieht es gar nicht so schlecht aus: Der Nikolaus ist voll des Lobes über Andrea's Stellerinnenkünste und auch sonst will wieder etwas mehr klappen.
Doch dann fällt ihm der Knecht Ruprecht ins Wort:
"Feldabwehr steht ungünstig... Keine Antwort auf die gegnerischen Angriffe..."
Er wedelt missmutig mit der Rute. 15:19, dann 22:24, es scheint, als müsste auch ein zweiter Satz in den Sack.
Doch dann: Der Punsch ist endlich fertig und auch die Blockschokolade ist ausgepackt:
24:24, dann 25:25 und am Ende ein erlösendes 27:25.
Jubielierend tanzen die Jagdgänse auf dem Feld herum.
Die Schalmeien erklingen und endlich ist es Zeit für Weihnachten.
Eine schöne Bescherung! (Julian)


Brauchen wir jetzt auch in der Freizeitliga den Videobeweis? Könnte man meinen, nach der heftigen Diskussion um den 50. ...mehr...
Punkt im zweiten Satz zwischen den Gänsejägern und den Hot Bananas: 25:24 für die Gäste, ein Angriffsball von Michi prallt vom Bananen-Block ins Aus - der Schiri entscheidet "Punkt für die Gänsejäger". Einspruch von den Hot Bananas. Bloß warum? Netzberührung? Viermal gespielt??? Kein Block am Ball????? Nach etwas Hin und Her bleibt es bei der ursprünglichen Entscheidung, 25:25 - und nach einer Auszeit und weiteren spannenden Ballwechseln endet der Satz 29:27. Für die Gänsejäger. 2:0. Heimsieg. Und stinksauere Bananen. Schade.
Denn es ein schönes Spiel: Saubere Annahmen, gut organisierte Aufstellung, viel Lauffreude und Einsatzbereitschaft, druckvolle Angriffe, und immer wieder mal ein schöner Block - wem das bekannt vorkommt, das gab's auch schon in der Woche zuvor, nur damals nicht von den Gänsejägern. Dieses Mal aber stand (wirklich, Brigitte!) im Prinzip das gleiche Team auf dem Feld wie in Gräfelfing beim Flying Circus. Die Änderungen: Tobi ersetzte dieses Mal durchgehend den verletzten Ludwig. Luis stand für Marius auf außen. Und vor allem: Die Stimmung war besser.
Souverän kamen die Gänsejäger durch den ersten Satz, bauten früh einen Vorsprung auf, den sie auch nicht mehr hergaben. 25:18. Viel knapper dann der zweite Satz: Meist ein, zwei Punkte Vorsprung, ehe bei 20:22 die Hot Bananas erstmals die Führung übernahmen. Dann der Disput um den 50. Punkt und schließlich das erlösende "Siehste - Punkt, Punkt, Punkt".
Übrigens: Der Videobeweis hätte nicht geholfen. Da muss man nämlich konkret sagen, was überprüft werden soll. Und das Geld wäre besser angelegt in eine Reparatur der bestenfalls lauwarmen Damen-Duschen und eine Putzkolonne für die Halle. Auch zweimaliges Wischen hilft in der Beinahe-Eisbahn nicht mehr viel weiter.

 01.12.2019

Am Montag, 2.12., normales Training. Ligaspiel fällt wegen Absage des Gegners aus.


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